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Satyr:
"Der Troll entgegen jeder Vernunft
erstinkt sich eine Halbwahrheit von Gott Thor
- dem Drohnenkönig - und setzt sich ab ins Ausland
ohne sich als Fremdenasyl beerdigen zu lassen
und die Weltkugel mit seinen Weisheiten in RUhe!
Was riecht hier so?"
Michael Vonbank, 13.9.2014, 8 Uhr

   
 

Das Einmaleins des Wehklagens
Wortkarg entkommt der Stimme
das Verlassen eines Bären meines Hirnes,
ohne gesprochen zu haben.
Was man versteht
ist das Taumeln eines Seiles,
das den Winter in mir langsam hochholt,
ohne dass ich Hand anlege an mein Schicksal.
Die Zuckungen der Schweinehälften meines Inneren
landen unbemerkt als kleines Lüstern im fremden Gesicht.
Kein Wesen fühlt sich ausgezogen,
aber mir kommt es so vor.
Soll der Abend kommen,
ich bin nicht vorbereitet.
Michael Vonbank, 28.7.2014, 21.30 Uhr

   
 

hinaus, hinein
meinen, zu sagen, was man nicht weiß,
liebe zertreten und nur schaum,
maulkorbdenken mit witz,
regeneration auf freiersfüßen,
den hinterkopf im bett.
abfalleimer als kuhtreiber,
die genehmigung ohne wasser,
die fiktive antwort wofür?
die traurigkeit als gier,
die fantasie auf der straße.

   
 

Das Vergessenheitstrauma
Das Posaunentretrohr der Infanterie
beerdigt seine Sinne in abwegiger Abstrusität
und singt Dj Ötzi mit verschränkten Köpfen,
während seine zweifelhafte Hand
dem Horizont, aus dem es stammte, entgegenstürzt.
Eines von diesen lässt zufällig einen fahren
und das, was jener Nichtsündenbock erfindet,
ist die Sündenbocktheorie.
Genug mit dieser Scheiße trällern die Spatzen auf den Bäumen,
wobei ihnen von jenen Klamauken,
durch die nicht viel geschieht außer Leid,
das fröhliche Singen vergeht.
Es lebe die Zerstörungsmaschinerie!

   
 

Der Schierhaken
Die Politik erfindet unerfindliche Gründe,
ihre Wege sind sehr polemisch, manchmal spontan;
ein Kanzler hat schnell einen Schnellschuss gestartet,
die Fontäne des Parlaments singt im Chor.
Gefallen ist niemand so schnell wie einer,
der von uns stammt;
aber das Kreuz biegt sich schnell.

   
 

Der Sonnenplanet
Die Blätter schwinden,
die Traurigkeit obsiegt,
der Berg rollt Monster,
die Eule singt
die Schwindsucht hervor.
Die Traurigkeit,
der Blätterwald,
das Obsolete,
das Klo ist nicht weit.
Wer weniger hat als viel,
der bereitet sich nicht vor.
Selbst das Herabfallen
ist manchmal trauriger als das Aufsteigen,
Vieles von Vielem ist der Schokoladefluss.
Das Einschlafen nur ein Genuss,
falls der Partner es zulässt.
Ich wage es, dich nicht anzugreifen,
bitte schlage zu.

   
 

Das Glasfenster
Eduard Munch sucht Emil Nolde,
Prowasserqualität brütet auf ihren Köpfen,
Tragik vergisst das Dasein,
das Fährschiff über den Totenfluss
bereitet seine letzte Ausfuhr von Elfenbein vor.
Der Ganges erbricht den letzten Schlund der Erde
aus einer Waschbetonmaschine.
Die Hirnköpfe der Politik
treffen sich zur Menschenrechtsversammlung.
Die Kinder sind ausgestorben,
die Erde ist nur mehr ein Fossil.

   
 

Heiliger Vater
Der Zigarettenbaum trifft Pan Tau,
die Tschechoslowakei ist bereit,
die Wendeltreppe ein Atommeiler,
das Schöne keine Fiktion,
die Elter nicht von gestern,
was man verdacht hatte,
das kommt wieder.
Der Anfang ist nicht nur das Ende,
das Verzeihen nicht immer obsolet.

   
 

Das Danke ist schön
Der Kreis schließt sich,
auch Dinge verzeihen,
die Ewigkeit ist in jedem Gemüt.
Auch wir sind nur Wanderer mit Sinn und Zweck,
die Spitze der Evolution,
eine Verantwortung für sie.
Wir sind keine Gnome
wir sind keine Elstern
und nur der Rabe weiß ein Lied zu erzählen.
Der Gesang des Maikäfers
erwartet den Frühling.

   
 

Der Gletschergeist
"Zähnefletschen", sagt der alte Wolf,
seine Stimme klang heiser,
sein Blut quoll auf,
während er sich krümmte,
den Brei runterschlang
und seine alte Ehefrau ihn besuchte,
als er das Testament verließ.
Er weinte innerlich,
war pechschwarz im Gesicht
und hatte eine eingefurchte Warze
mitten auf seiner Nase,
während die Gefängniswächter
ihm aus der Bibel vorlasen.

   
 

Ich du mich
Am Anfang die Erde
der Ursprung, der Sinn,
die Nymphomane, die Ernte,
Wesen, ihr Sinn.
Die Elfen, die Ernte,
das Brot, kein Fluss,
das Elend, das Wesen,
die Sinne im Fluss.
Der Augenblick, das Leben,
der Überdruss, kein Brot,
das Leben im Sinne,
das Wesen im Schoß!
Michael Vonbank, 18.2.2014, 19.33Uhr

   
 

Die Augustsonde
Die verrückte Zeit,
ein Flaschengeist;
das Leben ein Spiel.
Um die Ecke geschwommen,
die verwirrenden Sinne,
der Flaum, eine Genugtuung?
Was ist das alles,
wenn die Eule dich beobachtet
und der Rabe dich beäugt?
Was ist das Schaumbad
in den Interessen,
wenn gar nichts fehlt
außer Zufriedenheit?
Wir sagen,
wir sind Untertanen
einer Macht,
die wir beherrschen.
Michael Vonbank, 13.2.2014

   
 

Der tragbare Ballast
Das Wenige - das Viele
die Absolution der Sinne
das Wegweisen
ohne Verstandsübertreibung
nicht ohne Außerachtlassen
eines geheimen Feindes
die Fiktion einer irregulativen Entgegennahme
der Entgleisung
das Loslassen des Tieres
im Ausüben einer Selbstkontrolle
das Vergessen eines unnötigen Ballastes
der Wiederbeginn mit umgekehrten Vorzeichen.
Michael Voonbank, 12.2.2014

   
 

Herbstzeitlose: Wer, was, wegen
Optik im Luxus
Format als Print
Dinge vonwegen
die Herbstzeit verrinnt
Schönes vor Eben
Kleister vor Sinn
Dinge verrinnen
das Zeitalter spinnt
Dinge vergehen
die Maske rinnt
Dinge vonwegen
kein Tag vor dem nächsten,
wenigstens etwas;
der Sinn vergeht
Dinge vonwegen
wer spinnt denn nicht?
Michael Vonbank 9.2.2014

   
 

Der August
Es blüht der Flieder
in der Geldbörse,
die Namen der Damen
sind unergründlich.
Das Fagott
jagt einen Elefanten,
der Herbst
ist nur eine Spur weiter
in der Hölle
und das Wollnaßhorn
stürzt sich von der Schlacht,
während in der Serie Daktari
der Affe vorgeführt wird.
Ein Polizist versucht
sich den Pimmel zu lecken,
während die Vergessenheit
die Gefängnisse voll werden lässt.
Der letzte Untergang
der Menschheit
sucht immer nur nach Erfüllung
und die Armut
bewirtet die Korrektheit
mit Klumpen
aus der Müllfabrik.

   
 

Irgendwann
Irgendwann fällt immer etwas auf den Boden
mal die Liebe
mal das Leben
mal die Glut
Feuerwutentbrannt entstirnt sich nur ein Abendmahl
das fiktive Gelassenwerden
eine Blume
ohne eingedünst zu werden
der Straßenwalzer
als Salamanderköder für die Nachlassenschaft
das Männliche
manchmal auch eine Hinterlassenschaft
der weiblichen Gier

   
 

Romulus und Remus
Die Zauberunterführung
für lebenslänglich Verurteilte
hat mehr Angst vor der Liebe
als vor dem Tod.
Vergiß mein nicht, du Vulkanausbruch.

   
 

Enkelin zu Landesteg:
„Die Hindenburg als Klopapierrolle,
der letzte einbalsamierte Fuchs als Köder,
die Nacht als vermaledeit,
das Schwammerlsuchen auf dem Schemel im Hause Lohengrins,
der Anfang zum Ursprung,
Roosevelt als Andersdenkender (?),
mein Ende ohne Prohezeiung!“

   
 

Weg von
Die Tiefe - die Nacht - das Entsetzen
die Spritzen - die Förmlichkeit - das Verlangen
das Stumme - der Schrei - die Verurteilung?
das Vergessen - hämisches Lachen - Verderben
die Traurigkeit - die Jugend - das Alter?
das Wenige - das Viele - das Vereinende!

   
 

Am Anfang war das Ende:
Der Strang - das Leben
die Stimme - der Anfang
die Musik - nicht das Vergehen
die Stimme der Anfang
der Strang am Leben
die Stimme der Gleichklang?
Michael Vonbank 8.11.2013

   
 

Halt mal ein:
Das Leben ein Schicksalswink
die Traurigkeit eine Floskel der Trauer
die Vergesslichkeit die Stirn des Bösen
der Augenblick ein Wink der Zukunft!
Michael Vonbank 7.11.2013

   
 

Oktopus
Winterwachsen und Sonnenzweig,
Wegverlangen nicht zu zweit?
Insektentrauma und Wüste,
Stimmmahlzeit und Fluch der Gestirne,
Arbeiterschaft als Händler,
Traurigkeit als Sinn?
Michael Vonbank 6.11.2013

   
 

Blond
Blond
in Violett getunkt
das Skelett zu Prometheus
"Salutiere vor dem Untergang der Titanic"
dann sprang ein kleiner Gnom vor das Auto
und bestrafte den Staat mit Sehnsucht.
Michael Vonbank 20.10.2013

   
 

Die Strähne eines Haares
Eichellos
vom Himmel freigegeben
Sporenspuk
die Bohne im Los
- die Tiefe des Riechens aus der Kredenz
- Hornissenflug im Erstlingsflug
das Hexenband für die Zukunft
der letzte Löwe weint um Erbarmen
vor dem Erdrosseltwerden in der Höhle
der Schrei der Wahnsinnigen zwergengleich
und keine Koriphaen in Sicht.
Augenschlag mit Maulbeerenqualität.
Michael Vonbank 17.10.2013

   
 

lust und liebe
farben: weich, getönt
hauptsächlich violett, blaugrün, hellgrün
rosa, weichgelb, orange, wenig rot
wenig leidenschaft
sehnsucht nach berührung
nach dem aufsteigen in den himmel der liebe
nach verschmelzung von mann und frau in dir
und doch das glück der trennung
und dich suche nach vereinigung in der liebe
wir verstecken unsere sehnsucht nach liebe hinter masken
geben unsere gefühle nicht preis
und verstecken uns im masochismus
und doch sehnt er sich. der mann
nach zärtlicher wärme
Michael Vonbank 30.11.1989

   
 

indiana:
zwei menschen gleichen sich - mann und frau
die sehnsucht nach verschmelzung
weibliche und männliche gefühle in sich vereint
die sehnsucht nach der idealen frau, die dir gleichen soll
oder doch nur die sehnsucht nach inzest
nach der vereinigung mit dir selbst?
du sehnst dich nach der frau, die dir liebe schenkt
und doch sind beide getrennt
beide schauen getrennt in die zukunft
trennen sich ihre wege?
Michael Vonbank September 1989

   
 

Irgendwann
Irgendwann fällt immer etwas auf den Boden
mal die Liebe
mal das Leben
mal die Glut
Feuerwutentbrannt
entstirnt sich nur ein Abendmahl
das fiktive Gelassenwerden
eine Blume
ohne eingedünst zu werden
der Straßenwalzer
als Salamanderköder für die Nachlassenschaft
das Männliche
manchmal auch eine Hinterlassenschaft
der weiblichen Gier

   
   
 

erotische verspeisung eines knaben
komm her
mein süßer knabe
rufen sie
die musikalische stimme des windes
die götter der trostlosigkeit
ziehen dich heran
den sinn des lebens
in dein ohr flüsternd
mit harmonischer stimme
säuseln sie aus ihren schlangenlöchern
unzusammenhängende laute
miteinander verbunden
zur symphonie des windes
einsame stimmen
die jemanden brauchen
der sich zu ihrer trostlosigkeit gesellt
den sinn des lebens flüsternd
unzusammenhängende laute
zu einer symphonie verbunden
die dich lockt
in ihre trostlosigkeit
dich umarmend
diese männer
mit ihren rauhen kräftigen armen
ziehen sie dich an sich
und lassen dich nicht mehr frei
dir ununterbrochen
den sinn ihres lebens
in dein ohr flüsternd
bist du glaubst
dass es dein lebens ist
diese trostlosigkeit
die selbst den freien wind
eingefangen hat
und ihn ihr nutzbar macht
die freiheit
eingesperrt in einer höhle
ein kettenhund
der ahnungslose fängt
und sie ihrer freiheit beraubt
Michael Vonbank 1986

   
 

Der Hauch der Hölle
Der Hauch der Hölle
bricht aus aus seiner Verbannung
und fängt sie, die Engel
mit Schwefel verlockt
dringt vor, Satan und seine Gesellen
in unsere Stube flüchten sie, die himmlischen Chöre
verfolgt von Satansbrut
gebrandmarkt durch ihren Heiligenschein
suchen vergeblich nach Unterschlupf
selbst ihr Führer, der Herr, so nennen sie ihn
ist entmachtet, ein kleiner Zwerg
so stürmen sie vor die rohen Gesellen
die Menschen singen dazu ein Lied
entmachtet, entmachtet die Scheinheiligkeit
bist als König ohne Volk
ein Lahmer ohne Rollstuhl
tratritralala
tratritralala
Michael Vonbank

   
 

Die blauen Berge
der wind streift wie eine säge
durch die blätter der geschichte
in einem blatt bist du, eingedrängt in zeiten
du, der du der quelle entspringen willst
und herab, nur herab von diesem ort
hinab ins weite blau, den stürmen ausgesetzt
doch dann wieder aufgenommen von der wärme
im streit mit deinen mitgeistern
wieder fallen, sanft
und wieder eine quelle
fließen, fließen möchtest du
doch bist eingeklemmt in den seiten
und träumst vom wind
der dich durch die zeiten trägt
eine schöner als die andere
der traum von der wiedergeburt endet im nichts
und doch wirst du teil des ganzen
der seele, die dich vergisst
Michael Vonbank

   
 

Die Umkehr des Ersehnten
diskothek
diskutieren
die diskothek tötet die diskussion
und doch klingen sie ähnlich
verfehlungen der sprache
komplex und komplexität
verschieden wie ich und du
philosophie und ideologie
treffen sich nie
die menschen die ähnliches sagen
und verschiedenes meinen
liebe wollen und sich trennen
weil liebe egoismus ist
egoistische liebe
liebst dein geschlechtsorgan
das dich mit ihr verbindet
doch nicht sie
nicht uns
Michael Vonbank

   
 

Nebelsonne und Pistazienwolke
Katzengold und Mundmaschine
wütende Windrosen
- vermaledeid das Elend: die Hoffnung einer Maschine!
Michael Vonbank, 26. September 2013

   
 

Der Elchtest
Der Reim des Mythos
fiktivisiert das Abendrot
die Stimme einer Sirene
entlockt dir ein Gebot.
Dein Frühwort denkt in Lauten
die Malerei erklimmt.
Welch ein Streben, welch ein Sinn!
Michael Vonbank, 22. September 2013

   
 

Herbst
Mein Fuß - der Schoß
das Auge - der Blick
der Vater - der Abend
die Mutter - die Sonne.
Michael Vonbank, 22. September 2013

   
 

Grüß dich
Das Geschwader der Liebe;
die Lymphknoten und das Fell;
die erogene Zone,
die Fantasiegestalten
und ein Stelldichein auf neue Taten;
im Verbleiben noch lange nicht;
ein Leben mit Sinn,
Chancen für alle!

   
 

15. Medium
Des Weges Erbarmen ist unergründlich
wer dich verlässt vor Schweigen sinkt
die Notdurft als Matura?
Schnell einen Polzen als Kommander
wer nicht weiß, der nicht versteht?
von wegen verwegen!
Vergessenheit aus dem Morgen springt
Weisheit vor dem Fall
die Diktatur des Besessenen
der Abgang der Sinne
warum verdingen wir uns?
Bin ich ein Elefant oder ein Schnabel?
Kommt Bescheidenheit vor Sexualität?

   
 

Lanzelott und die Rabenspießgesellen
der Todesnacht ewige Koriphäen
die Obhut über die Traurigkeit
der Todesschlag der Wahnsinnigen
Todesgesellen ohne Gelübde auf Frieden.
Vermaledeid, Euer Gehirn vergießt sich in Körperbefindlichkeit.
Das Gegenüber nur ein Augenzwinkern weit.
Michael Vonbank, September 2013

   
 

Das Wenige des Vielen
der Verdrängungswettberwerb
das Ersinnen von Lügen
als Spaziergang in der Maske
das Vermaledeid nur im Gepäck
Michael Vonbank, September 2013

   
 

Das Wenige des Vielen
der Herbst als Spaziergang
der Frühling als Sommer
der Herbst als Winter
Michael Vonbank, September 2013

   
 

Die Glut der radioaktiven Lava auf japanisch
Moby Dick als Schleppgemüse
das Waldsterben als profane Angelegenheit
die Halbwertszeit als vergessenwertes Experiment
Plus und Minus ergeben das Ertränken eines Planeten
Am Ende heißt es nur mehr: Es ist vollbracht.
Es lebt keiner mehr.
Michael Vonbank, September 2013

   
 

Lydia Tauben Andreastraube
Kante Ingwerlaudatio
Vergessensnachttraum
Ende der Durchsage
Anfangsendkloake: Diphterie
Funktionalismusschwemme: Verdachtsmoment!
Michael Vonbank, August 2013

   
 

Vorbei, wofür?
Entgegen, bitte wem?
Vorbei, wie lange?
Sagt bitte, wer ihr seid!
Noch bei Trost?
Wofür das lange Warten?
Liefert mich gleich der Erde aus
Michael Vonbank, August 2013

   
 

Der Weg - ein Fächer,
die Stimme - der Tod:
das Einfache, nicht das Wagnis!
Wer viel versteht, erlebt die Welt,
der Köcher - das Erbarmen
der Pfeil - die Feigheit.
Das Wenige behauptet man:
Soll der Staudamm brechen,
das Dynamit die Antwort?
Michael Vonbank, August 2013

   
 

Anfang - Ende - Trost - Trauer - Wehmut - Leid - der Affe - working class hero
Michael Vonbank Juli 2013

   
 

Ich bin ein Tintenfisch
der Drache ist rothaarig
mein Horizont unbeschränkt in die Tiefe fallend
meine Nebelwolken klammern sich
unaufhörlich an Schamlippen
der Absturz des Regens
ist nur der Vulkan
Ihr Mag Michael Vonbank Juli 2013

   
 

Ich bin eine Schnappschildkröte,
eine australische Kröte?
Ein Krokodil!
Eine Existenz dieser Erde?
Ein Teufel auf Zeit?
Ein Urösterreicher!
Bankscher Hof Bayern
Michael Vonbank, Juli 2013

   
 

Der Pferdemetzger zu Gott:
"Ich bin die Brücke,
über die dein Kleister springt"
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

28.5.1912, Außerbraz.
Ein Jahr Gefängnis für die Republik
Geheimvertrag mit griechischen Partisanen:
"Ich hatt nur eine schwangere Frau nach Athen gebracht im 2. Weltkrieg"
Er schnarchte laut
Er heiratete meine Mutter Barbara
Vor dem 2. Weltkrieg bei der Post
Im Scheiß Hitler Deutschland bei den Mercedes Werken in Berlin
Danach Illwerke
Er brachte Euren Oberpater Küng auf den Berg als Bergführer
Gott sei meiner Seele gnädig
Aber davor muss er mir die Wohnung putzen
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Treffen sich zwei Entchen im Lüner Seewerk.
Sagt die Silvretta Nova:
"Wo ist die Eisenbahn ohne Helikopter?"
Sagt Lumpi: "Ich bin in der Tschengla beerdigt,
sprich: Liebherr Werke,
Erzeugung der Schiffskräne weltweit.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Der Hintern zur Schlachtung:
"Ich bin obsolet"
Gott zur Schlachtung:
"Ich bin ein Hund"
Robbes Pierre zur Königin:
"Warum schläfst du nicht mit mir?"
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Die Schöne und das Biest
der August, die Sonne, das Meer,
die Meeresenge
Entgegennahme des Gelöbnisses
Fabrikationsfehler ohne Schönheitsmoral.
August Strindberg
Felbertauerntunnel
Pfefferoni und Verdursten.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Wie ist dein Ungemach
positiv zu beurteilen
wie dein Hormon
dein Hintern, deine Frau
Mozart, dein Pferd
Salieri, dein Monster
der Arlberg der 20er
deine Prostata, dein Frolik
das Wurmloch, deine Seele!
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Die Liebe, das Nashorn,
Graf Drakula, die Schurwolle,
es macht mir nicht viel aus,
der tiefe Fall, lange warten,
die Wehmut, die Liebe,
die Schönheit, das Mitfallen,
der Stursinn.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Ich liebe diese Erde
den Planeten Erde, der um die Sonne kreist,
ist das ein Trugschluß, sagen wir das Rührsal der Nation.
Ich liebe die Menschen, aber nicht den Untergang,
ich liebe nicht die Beteiligung an einer Fehlquote,
sondern nur die Matrix, die aus dem Individuum spricht.
Auch die Sünden müssen vergeben werden,
wenn man nicht die Bewährungsanstalten übertreibt
und die Drohnensind mir verpönt?!
Aber das Herz muß uns gemein sein.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Das Zelt, der Sarkophag,
der Türkenboom, eine afghanische Blume,
die meinen Schwanz leckt,die Wehmut, die dich nicht wieder trifft.
Ich habe Sehnsucht, mit den Frauen zu sterben,
der Himmel muss noch sterben, bevor wir uns als Ochsen versklaven.
Das Weltall ist noch immer ein weiter Weg für meine Seele,
aber das Weltall bin ich noch lange nicht.
Ich bin ein Trottel, der das Weite sucht.
doch wenn ich die Liebe finde, sage ich,
ich stelle mich nicht dem Weg entgegen.
Ihr Scheißdiktatoren der Erde,
schleichts Euch!
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Algerien
die Hinterfotzigkeit der Engel
kein Herrgott
das Leben, die Spur?
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Es vergeht kein Tag,
die Stimme ist keine Kinderfotze,
die Liebe augenblicklich nicht vorbei,
der Pate kein Elefant, kein Dromedar!
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Der Teufel zur abgetrennten Leiche einer Prostituierten,
die ihn um sein Etruskergeheimnis beraubt.
Die Widerspenstigkeit zum arabischen Hengst:
"Ich muss mal die Wahl erneuern,
während die Wahl verflossen ist
und der Hintern ohne Frau stinkt.
Mein Leben stinkt mich an.
Wer liebt denn das Leben wirklich?
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Gustav Peichl sagt: "Ich bin ein Trottel,
leihst du mir ein Feuerzeig, Herr Chef?"
Captain Spok sucht Oliver Twist,
das Schelmerl hat ausgedient.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Der Satan
Wer mich mag? Kein Gott!
Mein Leben, kein Weg!
Die Exekutive, ein Haubentaucher!
Wer dich - mich, uns!
Kein Weg ohne Ausweg!
Wer bin ich: Kein Tod!
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Ich will weg
ih will sterben, meine Mutter lebt!
Meine Mutter ist tot:
Der Rabe ist mein Vater,
der Tod mein Gefährte!
Mein Hintern ist eine fade Nudel
Mein Penis unausgewachsen
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Oh du glatzköpfiges Österreich
Wiedehopf ohne Vogelstraube.
Warum habe ich studiert?
Bist du meine Witwe?
Ich habe dich verklagt,
doch in den Kinderschuhen.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Robinson zu Freitag: "Du bist schöne als die Kannibalen,
dein Wort ist heiliger als der Faust von Goethe,
dein Herz ist meine Lunge,
dein Körper möge nicht zum Menschenopfer werden."
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Ich bin das Monster von Loch Ness
ich bin ein Kettenhund
ich bin ein Viktoriabarsch
ich bin Mutter Barbara, die einem Bettler Milch schenkte.
Ich bin der Teufel von Siam,
ich bin eine Hure der Sinne.
Michael Vonbank, Juni 2013

   
 

Weg
Dinge
Sohn
Mustafa
Ehrenprinzessin
Wetterdistel
Sonnenmond
Sonnenmund
Krankheitsgeheule
Ausweglosigkeitsgebärde
Tränen
Stummvoll
Augenblick
Sonne
Himmel
Weggefährte
Michael Vonbank, 29.4.2013

   
 

Ein Aar, 100 qm
ein Pfund, eine Schillingnote
ein Big Ben, 2 ha.
Die Welt liebt mich nicht.
Wer liebt Euch?!!
Michael Vonbank, 6.4.2013

   
 

Klaus Maria Brandauer sagte zu Eva Braun:
"Bist du noch schwanger?"
Eva Maria Braun sagte: "Ich bin nicht bereit,
da müsste der Hund für die Ökonomie plärren."
Michael Vonbank, 4.4.2013

   
 

Mein Herbst
mein Schmerz
mein Winter
mein Untergrund
mein Wahnsinniger
mein Freund
mein Leben
Du Wahnsinn,
ich mach dich fertig!
Michael Vonbank, 3.4.2013

   
 

Das Auto lacht
die Sonne stinkt
die Wehmut schreit
das Lachen lallt
das Viele plärrt
der Sinn verschanzt
das ewige Herz
der Winter weint
Michael Vonbank, 18.2.2013

   
 

KofiAnan!
Walhalla
Trallala
Idiotengebärde
Funktionsstörung
Verbrennt
Michael Vonbank, 10.2.2013

   
 

 

Es ist nicht alle Gold was glänzt
ich habe die schwarzen Hoden
aus den Tiefen des Meeres herausgeholt
und nicht nur ausgestunken durch einen Weibsteufel.
Michael Vonbank, 6.2.2013

   
 

Warum, warum, warum, warum
weswegen, wofür, weswegen
der Völkermord ist das Leben
die Frauen, sie biedern sich an
das Wesen der Scherz
das Wesen der Augenblick
die Dinge der Tag
die Liebe gibt mir den Mut
gib mir den Mut.
Michael Vonbank, 6.2.2013

   
 

Gott hat das Leben
aber die Luftspiegelung ist trügerisch.
Was wir verstehen ist
"wir bereiten die Wüste vor"
Mein Herz eine Seele
aber Gott ist tot
und wir bereiten uns vor
vor dem Untergang
und es leben das Leben!
Michael Vonbank, 17.1.2013

   
 

   
 

Des HimmelsWässer sind leise
das Gänseblümchen laut
die Leberblume weise
Lederstrumpf, der streitet
und ich bin nicht bereit.
Der Wachturm ist in der Zwickmühle,
aber noch haben wir Energie
aus der Einträchtigkeit Shakespeares auszubrechen.
Michael Vonbank, 17.1.2013

   
 

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Der Externist

Gedicht

Fanatismen
Ozeanien
Vergiss!
Die Wahrsagung
Vater
Augenblicke
Meine Evolution
10.000 Mösen
Die Blicke
Der Grabschänder
Willst du zu mir
Arschloch vom Dienst
Ich komme heute heim
Totentanz
Die Spinne

   
  Lesung im Museum für angewandte Kunst (MAK), Wien
 
 

Texte: "Fanatismen", "Pseudonym Geld", "Weh dem, der lügt"